Der Malteser-Hausnotruf

Der Hausnotruf stellt ein praktisches, für den Alltag gebautes und generell sehr zuverlässiges Gerät dar. Vor allem unter Senioren beliebt, doch fast universell einsetzbar ist er definitiv eine gute Wahl, wenn Unfallsicherheit bei Ihnen eiemergencyne große Rolle im Leben spielt.

Anbieter dieser Systeme gibt es bundesweit viele, doch fast keiner hat sich so einen guten Ruf über die Jahre aufbauen können wie die Malteser. Da es sich um eine ehrenamtliche Hilfsorganisation handelt, können sie mit vertrauenswürdigen, transparenten Angeboten und vernünftigen Preisen rechnen, falls Sie sich für einen Malteser-Hausnotruf entscheiden sollten.

Doch was genau steckt hinter dem Malteser-Hausnotruf? Wie funktioniert die Maschine, ganz zu schweigen vom Kauf?

In unserem Kurzratgeber erklären wir Ihnen genau das und mehr.

Der Alarm — Funktionen und Technik

Zuerst schauen wir uns die Technik, die Funktionen und den generellen Betrieb des Hausnotrufs an.

Von der technischen Seite her ist der Malteser-Hausnotruf nicht nur relativ simpel gestaltet, sondern unterscheidet sich auch nicht sehr stark von der Konkurrenz. Der folgende Einblick in die Technik des Malteser-Hausnotrufs kann also auch als eine Beschreibung der meisten herkömmlichen Hausnotrufsysteme angesehen werden.

Der Hausnotruf ist nicht nur ein Gerät, sondern eine Symbiose aus zwei miteinander arbeitenden Maschinen, der Station und dem Sender. Die Station ist ein—wie der Name bereits andeutet—stationäres Gerät, das sowohl einen Alarmknopf, eine Freisprechanlage, ein Alarmsystem inklusive Lautsprechern und eine Funkantenne enthält. Es muss an die Steckdose angeschlossen werden, um richtig zu operieren.

Der Sender hingegen wird als Armbandgerät getragen und besteht aus mehreren Sensoren, einer Antenne und einem extern montierten Alarmknopf. Betrieben wird er von einer Batterie, ist also schnurlos.

Wenn der Alarmknopf auf dem Sender betätigt wird, sendet die eingebaute Antenne ein Signal zur Station. Dieses Signal aktiviert sowohl das Alarmsystem als auch die Freisprechanlage gleichzeitig.

Nun muss Kontakt mit einem Malteser-Mitarbeiter mithilfe der Freisprechanlage hergestellt werden. Dies ist wichtig, da der restliche Ablauf größtenteils durch den genauen Problemfall bestimmt wird. Falls kein Kontakt hergestellt werden kann, wird sofort ein Malteser-Team direkt vor Ort zum Auslöser des Alarms geschickt.

 

Kosten und Pakete

Nun, da die Technik klar sein sollte, werden wir uns dem finanziellen Aspekt widmen. Anders als die meisten Anbieter von Hausnotrufsystemen bieten die Malteser eine komplette Preisübersicht und zwei verschiedene Ausstattungspakete an. Für das Grundsicherheitspaket muss ein monatlicher Betrag von 25€ investiert werden, zusätzlich eine einmalige Anschlussgebühr von 50€.

Die enthaltenen Features sind beachtlich. Neben 24/7-Service und -Erreichbarkeit mithilfe der Freisprechanlage sind außerdem einige Extras, die meisten von ihnen an der Station montiert, erhältlich, wie etwa ein Hilfeknopf oder gegen Aufpreis die Möglichkeit eines „stillen Alarms“, also ein separater Alarmknopf, der lautlos funktioniert.

Das teurere Komplettsicherheitspaket fällt etwas üppiger in der Ausstattung, allerdings auch beim Preis aus. Statt 25€ muss man nun als Kunde 44€ monatlich zahlen, wenn auch die einmalige Anschlussgebühr bei 50€ gleich bleibt.

Zusätzliche Features stellen ein Mobil-Notruf, ein tragbares Gerät für unterwegs und zu Hause, das wie ein zweiter Sensor funktioniert, die Tagestaste und ein qualifizierter Bereitschaftsdienst, der für persönliche Hilfe rund um die Uhr verfügbar ist, dar.

 

Fazit

Dank dieser schnellen Übersicht sollten Sie nun ein klares Bild vom Malteser-Angebot besitzen. Wir raten Ihnen allerdings, nicht zu voreilig zu reagieren und sich auch andere Anbieter anzuschauen! Zwar ist der Markt für Hausnotrufsysteme weder sehr konkurrenzfähig noch sehr groß, doch sich einen guten Überblick zu verschaffen, ist immer eine gute Idee.

In dem Sinne: Viel Glück und Erfolg beim Kauf Ihres Hausnotrufs!